Der Weihnachtsmann seit 25 Jahren auch in Slowenien

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Ende der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts etablierte sich in Slowenien im Dezember neben dem Nikolaus und Väterchen Frost auch der Weihnachtsmann als schenkende Figur. Angezogen in rot mit weißen Umrandungen. Obwohl er als Import aus den USA angesehen wurde, hat er seine Wurzeln doch in Europa, wohin er leicht verändert aus den USA wieder zurückkehrte.

Der Weihnachtsmann, der sich in den USA verbreitete, steht in Verbindung mit der Legende des St. Nikolaus sowie der Überlieferung, die von den Niederländern zu seinem Namenstag erzählt wurde. Diese sollen die Geschichte des Weihnachtsmannes, den sie Zuhause Sinterklaas nannten, über den großen Teich nach New Amsterdam gebracht haben. Die Stadt, in der der Sitz der niederländischen Kolonie New Netherland im 17. Jahrhundert war und heute New York heißt. Ebenso wurde die Tradition des Beschenkens der Kinder zum Namenstag des St. Nikolaus fortgeführt.

Die derzeitige Gestalt des amerikanischen Weihnachtsmannes basiert laut der Encyclopaedia Britannica auf den Zeichnungen von Thomas Nast für die New Yorker Zeitung Harpers Weekly aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Nast wiederum wurde inspiriert von Clement Clark Moores „Ein Besuch des St. Nikolaus'“ aus dem Jahre 1822.

Dieses Bild wurde 1931 dann nochmal ausgestaltet für die Coca Cola Werbung von Haddon Sundblum. Sein Weihnachtsmann war ein dicker Mann mit weißem Bart in einem roten Gewand mit weißen Bündchen und schwarzem Gürtel in schwarzen Stiefeln mit weicher roter Mütze.

Die Kinder glauben, dass der Weihnachtsmann am Nordpol mit seiner Frau lebt, die über das Jahr die Geschenke herstellt und die von Wichten unterstützt wird. Die Kinder schicken ihm Briefe mit ihren Weihnachtswünschen. Die Geschenke werden auf einem Schlitten transportiert, der von 8 Rentieren gezogen wird. Er hält an jedem Haus, wo Kinder wohnen, und steigt durch den Kamin ins Haus, um die Geschenke zu hinterlassen. Dafür bekommt er Milch und Kekse, die von den Kindern hingestellt werden.

Auf slowenischem Siedlungsgebiet wurden laut Überlieferung die Kinder in der Nacht vom 5. auf den 6. Dezember beschenkt. Nach dem 2. Weltkrieg wurde zumindest in der Öffentlichkeit diese Tradition durch Väterchen Frost in Slowenien abgelöst, der in der Nacht vom 31.12. auf den 01.01. die Geschenke verteilt.

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