Regulation des Bären- und Wolfbestandes

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Das Ministerium für Landwirtschaft und Natur sammelt bis zum 19. September Einschätzungen und Vorschläge für ein neues Gesetz zur Reduzierung von Bären und Wölfen in der freien Natur. Der Fachrat empfiehlt den Abschuss von 83 Bären und von 3 oder 5 erwachsenen Wölfen. Das Naturschutzamt empfiehlt dagegen den Abschuss von lediglich 2 Wölfen.

Das Forstwirtschaftsamt schlug vor, der Minister solle für den Zeitraum vom 1.10.2014 bis zum 30.09.2015 den Abschuss von 80 Bären in deren Kern- als auch Randgebiet genehmigen – was so viele wären, wie es im derzeit gültigen Gesetz sind – sowie 4 Bären im Gebiet Zasavje. Das Amt für Forstwirtschaft schätzt außerdem, dass sich zum Beispiel durch Verkehrsunfälle der Bärenbestand nochmal um 20 reduzieren wird. Die Überwachung zeigt, dass die Bärenpopulation stabil ist und auf dem Bestand von 2007 bleibt. Damals wurde der Bestand auch durch Genanalysen auf 394 bis 475 geschätzt.

Die letzte Einschätzung zur Wolfspopulation stammt aus dem Jahr 2012, da es 2013 kein Monitoring gab. 2012 ist man von 46 Wölfen ausgegangen, wovon nach der Jagd noch 34 vorhanden gewesen sein dürften. Die Einschätzungen für dieses Jahr basieren auf der Vermutung, dass die Verhältnisse zur Vermehrung vorteilhaft waren für die Wölfe. Im vergangenen Jahr durften keine Wölfe geschossen werden, wobei es allerdings eine Ausnahmegenehmigung für eine alte Wölfin gab. Die verschiedenen Behörden schlagen den Abschuss von 2 bis 8 Exemplaren vor bis September 2015.

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