Werden Autobahnfahrten auch in Slowenien zum Luxusgut?

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Mit der vorläufigen Ausschreibung, die Ende des Sommers veröffentlicht werden soll, wird ein Berater gesucht, der bei der Umgestaltung der Autobahngesellschaft und der Suche nach einem strategischen Partner helfen soll, erklärte der Verkehrsminister im Interview mit der Vecer. „Wir brauchen die Hilfe externer Fachleute. Der Privatisierungsprozess von Autobahnen, der vor uns steht, wurde in anderen Teilen Europas bereits in der Neunzigern durchgeführt“, fügt der Minister hinzu.

Er selbst ist für die Privatisierung der Dars, denn die Bürger interessieren eine gute Leistung, eine günstige Maut und der Erhalt der Autobahnen, und nicht, wer der Eigentümer ist. Ideal wäre, wenn wir einen Partner hätten, der die Firmen und deren Schulden übernimmt sowie die Autobahnprogramme beendet, die schon auf ihre Vervollständigung warten. „Ich würde mir keinen Investor wünschen, der nur von finanziellen Interessen getrieben ist, sondern jemanden, der über entsprechendes Wissen verfügt und aus der Branche kommt“, sagt er.

Die Dars und damit der slowenische Staat scheinen mit dem Rücken zur Wand zu stehen. Es wird ein Traumpartner gesucht, der die politischen Interessen erfüllt und dabei auch noch auf eigene Rechnung arbeitet. Selbstverständlich ohne die Belastung der Bevölkerung durch die notwendige Autobahnmaut zu erhöhen trotz der Übernahme der Schulden. Mir ist nicht bekannt, ob es auch in Slowenien den Begriff einer eierlegenden Wollmilchsau gibt. Sicher ist jedoch, diese wird auch in Slowenien nicht gefunden werden.

Aber noch etwas ist sicher. Es wird ein Partner gefunden werden und dessen Vertrag wird natürlich rein kapitalistischer Ausrichtung sein und nach spätestens 5 Jahren wird dies auch die Öffentlichkeit mitbekommen. Wer wird dann von den entsprechenden Klauseln in den Verträgen nichts gewusst haben? Wer wird sich nicht für die überteuerten Autobahnen verantworten müssen? Die jetzige Regierung, die schon jetzt ohne jede Legitimation arbeitet, wenn man den Umfragen Glauben schenkt.

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