Antwort der Gewerkschaften zur Rentenreform

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Erst kürzlich forderte der Ministerpräsident Sloweniens Borut Pahor die Gewerkschaften auf einen finanzierbaren Gegenvorschlag zur Rentenreform zu machen. Scheinbar rechneten die Gewerkschaften bereits damit und stellten nun ihren Gegenvorschlag vor.

Im Vorschlag der Gewerkschaften wird das Renteneintrittsalter für Männer und Frauen auf 63 festgelegt, wobei Frauen zum Erhalt der vollen Rente 38 Jahre eingezahlt haben müssen und Männer mindestens 40 Jahre. Außerdem können Männer bereits mit 60 in Rente gehen, wenn sie dann bereits 42 Jahre eingezahlt haben. Bei Frauen muss das 58. Lebensjahr erreicht worden sein bei 40 Jahren Beitragszahlung.

Interessant dabei ist die Aussage des Präsidenten der Gewerkschaftsvereinigung, der es für ausgeschlossen hält, dass jemand erst mit 65 in Rente geht bei 43 Beitragsjahren bzw. 41 bei Frauen. Das sieht nämlich der Vorschlag der Regierung vor. Dabei stellt sich vermutlich jedem normaldenkenden Deutschen die Frage, arbeiten wir zukünftig bis 70, um den anderen Staaten der EU weiterhin zu erlauben in der Mitte der Lebenszeit den süßen Lenz zu genießen? Sollten wir nicht lieber die Milliarden an die EU und die „Kredite“ an die Pleitestaaten einsparen und selber mit 60 den Lebensabend genießen? Klingt egoistisch, aber ist es von den anderen EU Staaten nicht noch viel egoistischer nicht den Realitäten zu entsprechen?

Dušan Rebolj, der Präsident der Gewerkschaftsvereinigung, hat bereits angekündigt, sollte die Rentenreform der Regierung scheitern am 5. Juni, werden sie Borut Pahor und die Arbeitsministerin Dr. Ivana Svetlik auffordern sofort zurückzutreten.

Ich empfehle Borut Pahor bereits jetzt den Rücktritt für einen späteren Zeitpunkt anzukündigen, ganz unabhängig vom Ergebnis des Referendums, damit das Referendum nicht den Unmut über die Regierung zum Ausdruck bringt, sondern das Volk rational zur Sache abstimmt. Dieses Opfer ist Hr. Pahor dem slowenischen Volk schuldig!

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