Der See von Bled soll gesünder werden

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Vergangene Woche hat laut 24ur.com der Gemeinderat von Bled das Zelten und Picknicken am See von Bled verboten sowie die Schifffahrt für ferngesteuerte Wasserfahrzeuge zum Futtertransport, mit deren Hilfe Fischer die Karpfen füttern und dabei den See mit Phosphor verunreinigen. Das Verbot erstreckt sich außerdem auf das Entfachen von Feuer.

See Bled

Die Beschränkung entstand vor allem durch das Verhalten der Angler, die am Bleder See oft Zelte, Tische und Liegen aufstellen. Für so ein Verhalten droht zukünftig laut der neuen Verordnung ein Bußgeld von 150 € bzw. 1000 € für juristische Personen. Für den Transport von Futter mit ferngesteuerten Wasserfahrzeugen droht gar ein Bußgeld von 400 € bzw. 1600 € für juristische Personen.

Die 3 Gemeindeüberwacher am Bleder See, die dem Treiben bislang nur zusehen konnten, haben nun eine Rechtsgrundlage für Maßnahmen dagegen. Der Leiter der gemeinsamen Gemeindeüberwachung von Bled und Bohinj versicherte, dass die Maßnahmen sofort umgesetzt werden und entsprechende Strafen ausgesprochen werden.

Inwieweit der Phosphorgehalt und damit der Algenwuchs eingedämmt werden kann, wenn über die Zuflüsse ungeklärtes Abwasser hineinströmt, wird ein Geheimnis der Gemeinde bleiben. Sicher ist jedoch, Verordnungen sind schneller verabschiedet als eine Kanalisation eingerichtet ist, die natürlich Geld kostet aber wirklich was bewirken würde.

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